Open Knowledge Maps (OKM) ist eine Plattform, die entwickelt wurde, um die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse durch innovative Visualisierungstools zu verbessern. Die Plattform ermöglicht es Nutzern, Wissenskarten zu erstellen, die die Beziehungen zwischen verschiedenen Forschungsarbeiten und Konzepten darstellen. Diese visuelle Darstellung hilft Nutzern, komplexe akademische Landschaften zu navigieren und relevante Literatur schnell zu identifizieren. OKM ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Wien, die sich der Förderung offener Wissenschaft verschrieben hat und deren Dienste unter offenen Lizenzen bereitstellt.
Open Knowledge Maps wird in verschiedenen Kontexten genutzt, vor allem in der akademischen Forschung. Forscher verwenden die Plattform, um bestehende Literatur zu erkunden, Wissenslücken zu identifizieren und die Verbindungen zwischen verschiedenen Studien zu visualisieren. Diese Funktionalität ist besonders wertvoll, da sie es Forschern ermöglicht, sich einen Überblick über das aktuelle Wissen in ihrem Fachgebiet zu verschaffen und neue Forschungsfragen zu entwickeln.
In der Bildung wird Open Knowledge Maps von Lehrern und Schülern genutzt, um das Lernen zu erleichtern und das Verständnis komplexer Themen zu verbessern. Die Wissenskarten helfen dabei, die Beziehungen zwischen verschiedenen Konzepten zu verdeutlichen und das Lernen interaktiver zu gestalten. Diese Funktion ist besonders nützlich in Fächern, in denen das Verständnis von Zusammenhängen entscheidend ist.
Bibliotheken können die Dienste von Open Knowledge Maps in ihre Kataloge integrieren, um ihren Nutzern visuelle Einstiegspunkte zu akademischen Ressourcen zu bieten. Diese Integration verbessert die Benutzererfahrung und ermöglicht es Bibliotheken, ihren Nutzern innovative Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Forschungsressourcen effektiver zu finden.
Wissenschaftsjournalisten und Kommunikatoren nutzen die Plattform, um Forschungsergebnisse visuell darzustellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies verbessert das Verständnis wissenschaftlicher Themen in der breiten Öffentlichkeit und fördert die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.